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Sachgebiet "Hilfen zur Erziehung"




 

Im Sachgebiet "Hilfen zur Erziehung" (ambulant) sind 17 Fachkräfte, 2 Mitarbeiterinnen für niedrigschwellige Angebote (Aktivierende Familienhilfe) und eine FSJlerin tätig.

Die Einsatzorte befinden sich im gesamten Landkreis Wittenberg.
Die werktags besetzten Büros befinden sich in Wittenberg, Lutherstraße 13.

Des Weiteren nutzt das Sachgebiet tageweise Räumlichkeiten in Gräfenhainichen, Kirchplatz 1.

„Hilfen zur Erziehung“ sind in der Kreisverwaltung Wittenberg - Fachdienst Jugend und Schule - beim zuständigen Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes zu beantragen.

Nach einer Befürwortung der Hilfe beauftragt der Fachdienst Jugend und Schule den freien Träger, die entsprechende Hilfe durchzuführen.

Erziehungsbeistandschaft

Das Ziel der ambulanten sozialpädagogischen Intensivhilfe nach § 30 SGB VIII ist es, Kinder und Jugendliche zwischen 12- 18 Jahren bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen, möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds, zu unterstützen und unter Einhaltung des Lebensbezugs zur Familie seine Verselbständigung zu fördern.

Aufgabe des Erziehungsbeistandes ist es, abweichendes und auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen zu verhindern, in dem er die individuellen und sozialen Fähigkeiten der Entwicklung fördert, Benachteiligungen abbaut und die Kinder bzw. Jugendlichen zu einer selbstverantwortlichen Lebensführung und Entwicklung von Lebensperspektiven befähigt.
Damit einhergehend ist die Befähigung der Eltern zur positiven Erziehung, Stärkung der Erziehungsfähigkeit und Einbindung in ein gesundes soziales Umfeld, Bestandteil der Arbeit von Erziehungsbeistandschaften.

Da die Mitarbeiter die Jugendlichen überwiegend zu Hause aufsuchen, kann die Hilfe und Beratung im gewohnten häuslichen Umfeld stattfinden. Dadurch ergibt sich ein anderer Einblick in das Familiensystem und Veränderungsprozesse können zielgerichteter eingesetzt werden.

 

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

Anlass für diese Hilfeform nach § 31 SGB VIII ist ein erzieherischer Bedarf, wenn die zum Wohl eines Kindes / Jugendlichen entsprechende Erziehung in dessen Familie nicht gewährleistet werden kann.

Meist werden Familien in gravierenden Unterversorgungslagen (Bildung, Arbeit, Wohnen, Finanzen, Erziehung, etc.) unterstützt, die Schwierigkeiten in eben diesen Lebensbereichen haben.
Sozialpädagogische Familienhilfe wendet sich an alle Familienmitglieder und hat daher einen ganzheitlichen Hilfenansatz. Sie versucht gemeinsam mit der Familie, inner- und außerfamiliäre Ressourcen zu aktivieren.
Neben der Unterstützung und Begleitung zur Verbesserung der materiellen Lebensbedingungen der Familien leistet die sozialpädagogische Familienhilfe Vermittlung in vielerlei Hinsicht. Hauptsächlich geschieht dies zwischen Eltern und Kindern, Verwandten, Freunden und Nachbarn, sowie zwischen Familie und Institutionen, wie Schule und Kindergarten.
Die Hilfe hat einen ambulanten Charakter, d. h. die Fachkräfte suchen die Familien in ihren Wohnungen auf. Auch diese Hilfeform kann nur erfolgreich sein, wenn die Familien eine Veränderung ihrer Lebenssituation anstreben und aktiv mitwirken.

weitere Angebote des Sachgebietes "Hilfen zur Erziehung":

Leitung und Team des Sachgebietes "Hilfen zur Erziehung" arbeiten regelmäßig in allen relevanten Arbeitsgruppen des Fachdienstes Jugend & Schule der Kreisverwaltung Wittenberg, in der Dialoggruppe "QM", Kinderschutz-Facharbeitskreisen und Kinderschutz-Stammtisch sowie
weiteren Austauschforen in Landkreis Wittenberg und Land Sachsen-Anhalt mit.

Des Weiteren werden mit anderen Institutionen gemeinsame Fachtage und
Veranstaltungen geplant und durchgeführt.


Für Rückfragen stehen Ihnen gern zur Verfügung: