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Fachveranstaltung Reso-Witt / LzpB 22.11.

Retterin der weißen Rasse? Frauen und Mädchen in der rechtsextremen Szene

Fachveranstaltung
der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit Reso-Witt e.V.

für Vereine, Verbände, Schule, Jugendarbeit, Politik, Verwaltung, Polizei und Justiz

22.11.2010, 14.30 Uhr

Evangelische Akademie
Schlossplatz 1d
06886 Wittenberg

Frauen und Mädchen in der rechtsextremistischen Szene-Anhängsel einer
männerdominierten hierarchischen Struktur mit klaren ideologischen
Rollenzuweisungen? Ja und Nein.

Denn die Zahl der politisch aktiven (jungen) Frauen in der rechtsextremistischen
Parteien- und Organisationslandschaft hat in den letzten Jahren zugenommen und
mit ihr auch die szeneinterne Diskussion um das weibliche Rollenbild, Machtstrukturen
und den Stellenwert weiblichen Engagements.

Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf das Familienbild der rechtsextremen Szene und
ihre Aktivitäten im Themenkreis Frau- Familie- Kindererziehung.

Die LANDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG führte am 22.11.10 zu diesem Themenfeld eine Fachveranstaltung für interessierte Multiplikatoren durch.

Die Referentin, Andrea Röpke, freie Journalistin, gilt als exzellente Kennerin
der Szene und ist Preisträgerin der Auszeichnung "Für das unerschrockene Wort" 2009 der Lutherstädte Deutschlands.


Programm:

  • 14.00 Uhr Anreise, Begrüßungskaffee
  • 14.30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter C. Reinicke (stv. Vorsitzende
    Vorstand Reso-Witt e.V.), C. Habisch (Geschäftsführerin des Netzwerks für
    Demokratie und Toleranz, Landeszentrale für pol. Bildung)
  • 14.45 Uhr Retterin der weißen Rasse? Frauen in der rechtsextremistischen Szene zwischen politischem Kampf und Mutterrolle
    - ein Überblick aus journalistischer Sicht -
    Andrea Röpke, Journalistin
  • 15.45 Uhr Kaffeepause
  • 16.00 Uhr Familie und Erziehung als Politikfeld der extremen Rechten - Andrea
    Röpke, Journalistin
  • 17.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Moderation: Corinna Reinicke


Es nahmen 43 sehr interessierte Fachkräfte von Trägern (Lkr.WB, Städte
Halle und Magdeburg), Stadtverwaltungen, Kreisverwaltung, Schulen,
Politik und Polizeidirektionen teil, die viele Fragen stellten und
mehr dahingehende Prävention forderten.

Unser Verein bedankt sich als Kooperationspartner bei der
Landeszentrale für politische Bildung und Frau Röpke für die
inhaltliche Ausgestaltung und bei der Evangelischen Akademie für die
gut organisierten Rahmenbedingungen!